Das Ende der E-Business-Namen. Oder: Georg Lucas stand Pate.
Die Macht zwischen dem Web und den Sternen ist aus dem Gleichgewicht geraten. Waren vor nicht allzu langer Zeit Webangebote mit “-online” oder “e-” klar als solche markiert (außer dem Kreativ-Ausreißer Yahoo), tragen Web 2.0-Websites heutzutage phantastische Namen, ganz so als würden sie aus einem anderen, schöneren Universum stammen. Oder aus einem Star-Wars-Film.
Bestimmt kein Zufall. Genauso wie Georg Lucas vermeiden wollte, dass seine Star-Wars-Charaktere zu sehr nach Science-Fiction klingen, versuchen die Star-Wars-sozialisierten Web-2.0-Gründer Assoziationen mit Elektronik, Informatik, Maschinen und Technik zu vermeiden. Amidala wäre jedenfalls ein toller Name für einen glamourösen und demokratischen Social-Network-Dienst. Und ist Jabba nicht dieser webbasierte IRC-Dienst? Das Ratespiel zum Thema: Web-2.0-Star-Wars-Quiz - möge die Macht mit dir sein.
P.S.: Im New York Times-Artikel von 1997 “The Names Came From Earth” wird erklärt, wie George Lucas zu den Namen kam. Der Ursprung der wohlklingenden und tiefgründigen Namen der Star-Wars-Figuren ist ein Mash-Up aus kulturellen Mythen und Sagengestalten.
1 Kommentar »
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Moin,
abgesehen davon das ich persönlich Star Wars noch nie sonderlich unterhaltsam fand möchte ich Anmerken das ich die neue 2.0 Websites und deren Phantasievollen Namen ebenfalls für Humbug halte.
Andererseits wer hätte vor 10 Jahren etwas mit G***le anfangen können.
Ich bin sehr gespannt auf die Zukunft, wie sich das Internet weiterentwickelt.
Gruß
Hotte
Comment von Hotte — 12.09.2006, 08:48 Uhr