Jäger des verlorenen Schatzes

von timo / 13. Februar 2006

Auf der Suche nach dem perfekten fluiden Layout hat Matthew Levine mit seiner “Holy-Grail-Methode” vielleicht noch nicht den heiligen Gral gefunden.

Das mag darin liegen, dass sein Weg nicht so abenteuerlich war. Die Holy-Grail-Methode steht sicher on the “Shoulders of Giants” wie etwa Eric Meyers Multi-Unit-Any-Order Columns und dem One true Layout von Position is Everything.

Matthew Levines nutzt clever das überlieferte Wissen über CSS und Browser-Bugs um daraus eine überzeugende, einfache Methode zu entwickeln, mit der man eine Website so gestalten kann, dass sie aus zwei fixen Randspalten und einer flexiblen Hauptspalte besteht – ohne dabei zusätzlich unsemantische Div-Elemente zu verwenden.

Die Holy-Grail-Methode ist dabei nicht einfach nur ein billiger Abklatsch oder eine unnötige Cover-Version, sondern besticht durch ihren Minimalismus und die Kombination von negativem Positioning und Floats. Und ist origineller als eine Oasis-Platte.

10 Kommentare »

  1. Standing on the shoulders.. mag wenig originell sein, aber Don’t believe the truth ist ein großartiges Oasis-Album, das wunderbare Web 2.0-Gedanken in sich trägt: The Importance Of Being Idle, The Meaning Of Soul, Part Of The Queue, Let There Be Love.. ;-)

    Comment von ds — 13.02.2006, 14:45 Uhr

  2. Ärgerlich nur, daß das mit Opera 8.5 und 9.0p2 nicht hinhaut (Seite wird megalang)!

    Comment von mupo — 13.02.2006, 17:32 Uhr

  3. @mupo: meinst du dann, wenn die Spalten die gleiche Höhe haben sollen? Dafür gibt es von positioning is everything eine Lösung: Equal Height Columns with fix for Opera 8

    Comment von timo — 14.02.2006, 10:07 Uhr

  4. @ds: *lach* Blur waren immer mehr zeitgeisty als Oasis Parklife “so many people … walking hand in hand” - With Blur the working class takes back the web ;-)

    Comment von timo — 14.02.2006, 10:19 Uhr

  5. Timo, okay, Blur haben natürlich Song 2.0 gemacht, das nachhaltig auf den Tisch haut, aber dafür haben Oasis den Masterplan. Don’t believe in Blur ;-)

    Comment von ds — 14.02.2006, 11:30 Uhr

  6. Die Band 2.0 hat Albarn dann ja erst mit den Gorillaz gegründet: Ein Mash-up verschiedener Konzepte und Kommunikationsformen. Allerdings war die Anfangssituation mit Avataren und Anonymität noch sehr Web 1.0 verhaftet ;-) oder sollte das schon ein “Moving on” sein nach dem “Death of the Party”

    Comment von timo — 14.02.2006, 20:48 Uhr

  7. Gorillaz, hum.. klar, die muss man gelten lassen. Sie sind das eigentliche Vorbild der Pop 2.0-Bewegung. Bleibt nur abzuwarten, ob es weiterhin interessant bleibt, oder die ganze Blase in Langeweile zerplatzt - noch bevor sie von Yeahuoo aufgekauft wird.

    Letztendlich ist doch alles nur Yet Another Band In Search of One True Golden Honeypot ;-)

    Comment von ds — 17.02.2006, 09:18 Uhr

  8. Hi,
    ich finde auch, dass man Gorillaz gelten lassen muss.
    Sie sind wirklich Vorbild.

    Comment von Reik — 26.06.2006, 14:53 Uhr

  9. ich finde Sie das passt gut zusammen.

    Comment von sumax — 13.07.2006, 15:24 Uhr

  10. ich denke das Yeahuoo dies nicht machen wird

    Comment von musli — 13.07.2006, 15:27 Uhr

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