Wenn CSS-Superhelden zu “Underwear Perverts” werden

von heike / 2. Mai 2006

Eigentlich eine grandiose Präsentation, die Andy Budd und Andy Clarke vor kurzem auf der SXSW gehalten haben: “How to be a Web Design Superhero” erklärt, wie man im Web des 3. Jahrtausends überlebt und warum es nicht leicht (aber ehrenhaft) ist, ein CSS-Superheld zu sein. Eigentlich. Denn wie Jeremy Keith schreibt, ist nicht länger jeder dahergelaufene Superheld auch ein Superheld. Marvel und DC, die beiden Mainstream-Größen unter den Comicverlagen, haben sich ein Trademark an “super hero” geklebt und — hey — angesichts dessen kann man natürlich nicht einfach so von superheldenhaftem Webdesign reden. Cory Doctorow, der einen Marvel-Superhelden-Sprachboykott vorschlägt und empfiehlt, nicht mehr von Superhelden, sondern “underwear perverts” zu reden, hat Keith inspiriert, die Webdesign-Superhero-Show durch seinen Transmogrifier zu schicken: “How to Be a Web Design Underwear Pervert”. Das ist wahre Protest-Kultur.

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