Accessibility: Mythen und Möglichkeiten

Heike Edinger / Timo Wirth
www.vorsprungdurchwebstandards.de

Mythos 1: Accessibility ist nur für Behinderte

"The power of the Web is in its universality. Access by everyone regardless of disability is an essential aspect."
- Tim Berners-Lee, Web-Erfinder und Direktor des W3C

Jeder fährt gerne Aufzug

  • Accessibility im Real Life
Aufzug im S-Bahnhof Potsdamer Platz Berlin

Eine barrierefreie Website bietet körperlich eingeschränkten Personen ...

  • Zugang
  • Unabhängigkeit
  • Freiheit

Eine barrierefreie Website bietet allen Besuchern ...

  • Schnellwege
  • Übersichtlichkeit
  • mehr Komfort
  • schnellere Ladezeit

Beispiele für mehr Bedien-Komfort

  • Navigieren per Tastatur: Accesskeys und Tabindex
  • Links mit Informationen: Title-Texte
  • Schrift, die man lesen kann
  • Eine Website, die nur das lädt, was sie braucht

Mythos 2: Barrierefreie Websites sind langweilig und unattraktiv

CSS Zen Garden continued ...

Mythos 3: Große kommerzielle Sites können nicht barrierefrei sein

Online einkaufen ohne Zugangshürden

  • Disney Shop

Web-Publishing für alle

  • Blogger

Schneller, schlanker, übersichtlicher

  • Yahoo! (noch nicht ganz barrierefrei, aber auf dem richtigen Weg)

Mythos 4: Eine nur-Text-Version ist barrierefrei

  • kein Sonderweg für Behinderte nötig
  • ein Web-Dokument für alle Endgeräte
  • Seite lesbar mit Screenreader, Handy, Palm etc.

Mythos 5: Accessibility ist teuer und aufwendig

Im Gegenteil ...

  • eine barrierefreie Website spart Geld
  • eine barrierefreie Website bringt Geld

Online-Shopping

  • ROI: Hohe Qualität, zufriedene Kunden, mehr Umsatz
Paul Temple und der Fall Vandyke

Fazit

  • Accessibility ist nicht nur für Behinderte
  • Accessibility spart Geld
  • Accessibility macht Websites zukunftsfähig
  • Accessibility erhöht die Usability
  • es gibt keinen Grund, keine barrierefreie Website zu bauen
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